Wir freuen uns, dass langsam auch in der Politik zunehmend der Unsinn der Rasselisten erkannt wird und man sich dabei am niedersächsischen Vorbild orientiert.

Wir sind gespannt, welche Änderungen daraus entstehen. Die Einstufung eines Hundes als gefährlich kann zur Zeit sowohl nach der Rasseliste oder auch ganz individuell erfolgen. Typisch für SH: Als gefährlich eingestuften Hunden wird vorgeschrieben, ein leuchtend hellblaues Halsband zu tragen, das die Gefährlichkeit nach außen hin verdeutlichen soll. Nur die Halter von gefährlichen Hunden müssen eine Sachkunde nachweisen: Alle aktuell gültigen Regelungen in Schleswig-Holstein.

Die Aussage des FDP-Politikers Kumbartzky, das Gesetz werde "bundesweit Vorbildcharakter haben", lässt darauf hoffen, dass renommierte schleswig-holsteinische Verhaltensexperten, wie z.B. Dorit Feddersen-Petersen von der Uni Kiel Gehör finden.

Hier geht es zum Zeitungsartikel in der SHZ zum Thema: Verpflichtung zum Hundeführerschein.

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